Foto: Punktum / Bertram Kober

3 Euro für einen Picasso

„3 Euro für einen Picasso“ ist eine bürgerliche Initiative der Freien Berufe unter der Leitung von Herr Dr. Thomas Lipp und Herr Detlef Amm, mit Unterstützung von Dr. Hans-Werner Schmidt, Direktor des Museums der Bildenden Künste Leipzig und Michael Faber, Kulturbürgermeister der Stadt Leipzig.

3 Euro pro Monat! Jeder Freiberufler! – Ein Beitrag zum Erhalt und Ausbau des großen kulturellen Erbes dieser Stadt.

Der Gedanke dahinter baut auf der über 150jährigen Tradition des Bürgermuseums auf. In diesem Kontext wurde die Idee geboren, dass die rund 24.000 Freiberufler Leipzigs, freiwillig 3 Euro pro Monat in einen Museumsfond einbringen. So können jährlich 300.000 Euro für das Museum der bildenden Künste Leipzig zusätzlich zum städtischen Etat generiert werden.

Ein Gremium aus Vertretern aller Freiberufler wird am Jahresende zusammen mit den Verantwortlichen des Museums darüber entscheiden, was von diesem Geld für das Museum der Bildenden Künste Leipzig gekauft wird. Damit hätten die Freiberufler eine Möglichkeit geschaffen, mit entsprechender öffentlicher Aufmerksamkeit, ihr Interesse an der Stadtentwicklung zu zeigen und einen aktiven Beitrag zur kulturellen Weiterentwicklung Leipzigs zu leisten.


Mit der Eröffnung des Museumsneubaus im Jahre 2004 ist das Museum der bildenden Künste Leipzig in den Verbund der großen Kunstmuseen zurückgekehrt. Die Stadt Leipzig kann den vorgezeichneten Weg finanziell jedoch nicht mitgehen, was im städtischen Haushalt begründet liegt. Ein Ankaufetat von 69.000 Euro – und dieser unter jährlichem Vorbehalt – kann keine Basis sein, die über 150 Jahre gewachsene Sammlung des Hauses zu erweitern und damit auch in die Gegenwart zu führen. Das Museum der bildenden Künste Leipzig braucht zusätzliche Unterstützung, um z.B. seinen Bestand der Leipziger Schule auszubauen, welche kulturell zu einem internationalen Aushängeschild der Stadt geworden ist. Doch gerade hier fehlen dem Museum die Mittel, seiner Tradition nachzukommen.

3 Euro für einen Picasso – das Museum der bildenden Künste Leipzig würde auf einzigartige Weise in Deutschland dokumentieren können, dass Leipzigs Bürger gewillt sind ihre Geschicke selber in die Hand zu nehmen und unabhängiger von Bund, Land oder Stadt bereit sind, ihr kulturelles Erbe zu pflegen.



Ausführliche Informationen finden Sie hier

Ein Formular zur Einrichtung eines Dauerauftrages steht zum download bereit. Spendenquittungen werden pro Jahr ausgestellt.