AusstellungenVorschau

In guter Nachbarschaft

Vielfalt und Reichtum aus 25 Leipziger Sammlungen

20. Juni bis 13. September 2015

Das Jahr 2015 steht unter dem Motto „1000 Jahre Leipzig. Wir sind die Stadt.“ Denn in der Geschichtschronik des Bischofs Thietmar von Merseburg findet sich für das Jahr 1015 mit der Formulierung "et in urbe Libzi vocata" die älteste überlieferte Erwähnung Leipzigs. Das Jubiläumsjahr bietet viele Höhepunkte wie das längste Bürgerfest, das StadtFestSpiel, ein Festkonzert oder die Festwoche. Innerhalb dieses Festreigens eröffnet das Museum der bildenden Künste Leipzig in Kooperation mit 25 Leipziger Institutions- und Museumssammlungen am 19. Juni die Ausstellung „In guter Nachbarschaft.“ Die Ausstellung wird von dem Leitgedanken getragen, dass „1000 Jahre Leipzig“ auch eine traditionsreiche, bürgerliche Sammelkultur bedeuten, die bis in den Anfang des 18. Jahrhunderts zurückreicht. Gesammelt wurde … weiter lesen

Paul Klee – Sonderklasse, unverkäuflich

1. März bis 25. Mai 2015

Paul Klee (1879–1940) zählt weltweit zu den bedeutendsten Vertretern der Klassischen Moderne. Über 300 Werke seines OEuvres, die aus der gesamten künstlerischen Schaffensphase von 1901 bis 1940 stammen, hat Klee durch die Bezeichnung „Sonderklasse“ beziehungsweise äquivalente Bestimmungen für eine Schau- und Nachlass-Sammlung zusammengestellt. Sie erhielten dadurch den Status des Unverkäuflichen und wurden so bewusst dem Kunstmarkt entzogen. Darüber hinaus kann man diese Klassifizierung als erste selbst konzipierte „Retrospektive“ des Künstlers verstehen. Vor allem in den 1930er Jahren nutzte Klee die „Sonderklasse“ um sein bis dahin ausgearbeitetes Werk in neuer Form aufzugreifen und zu revidieren. Dementsprechend gibt es zahlreiche bisher nicht entdeckte Querbezüge zwischen den „Sonderklasse“-Bildern und anderen Arbeiten, die einen völlig neuen Blick auf das Gesamtwerk Paul Klees eröffnet. Zu Lebzeiten des Künstlers wurde diese Retrospektive nie realisiert. Nun konnte eine Auswahl dieser Arbeiten erstmals für eine Ausstellung in Bern und Leipzig zusammengetragen werden. Nahezu ein Drittel aller „Sonderklasse“-Werke befinden … weiter lesen

Kleine Werke – Grosse Namen

Zeichnungen aus der Sammlung Maximilian Speck von Sternburg

19. Februar bis 17. Mai 2015

Der Kaufmann Freiherr Maximilian Speck von Sternburg (1776–1856), einer der Gründungsväter des Museums, war nicht nur ein passionierter Sammler von Gemälden Alter und Neuer Meister, sondern auch von Zeichnungen, Druckgrafiken und Kunstliteratur. Es ist das Verdienst seines Ururenkels Wolf-Dietrich Freiherr Speck von Sternburg, dass seine Sammlungen – 202 Gemälde, 127 Zeichnungen, 192 Druckgrafiken – als „Maximilian Speck von Sternburg Stiftung“ seit 1996 auf Dauer der … weiter lesen