Harald Kirschner, Leidensprozession am Palmsonntag Heiligenstadt, 1981 © Harald Kirschner

Ausstellungen
CREDO KIRCHE IN DER DDR

Fotografien von Harald Kirschner

22. Mai bis 28. August 2016

Die Ausstellung zeigt an einzelnen Beispielen kirchliches Leben in der DDR der 1980er Jahre. Traditionelle Feiern, Wallfahrten, Jubiläen, Katholikentreffen, Gemeindeleben und gelebte Ökumene bilden den inhaltlichen Schwerpunkt. Der 1944 im böhmischen Reichenberg (dem heutigen Liberec) geborene Fotograf Harald Kirschner, der seit Mitte der 1960er Jahre in Leipzig lebt und arbeitet, beobachtet mit der Kleinbildkamera auf der Straße den Alltag in seinen vielfältigen Facetten. Kirschner, Vertreter der sozial engagierten künstlerischen Fotografie, hat in der DDR eine eigenständige Bildsprache entwickelt. Die Darstellung des Menschen und das Porträt stehen im Zentrum seines künstlerischen Schaffens. In über 70 Schwarzweißfotografien beleuchtet „Credo – Kirche in der DDR“ das vielfältige religiöse Leben in einem atheistischen und religionsfeindlichen Umfeld. Die Fotografien Harald Kirschners erzählen von Verhalten und Verhältnissen des Einzelnen und zeigen die Kraft des Glaubens in der Gemeinschaft.

Die Ausstellung ist ein Beitrag zum 100. Deutschen Katholikentag.

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