Owen Gump, Outer Sunset, San Francisco, 2013, Privatbesitz

Ausstellungen
OWEN GUMP. El Niño

11. Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung

28. November 2015 bis 28. Februar 2016

Der 1980 in Kalifornien geborene und heute vorwiegend in Berlin lebende Fotograf Owen Gump ist 11. Preisträger des 1994 erstmals vergebenen Kunstpreises der Leipziger Volkszeitung. Gump hat zunächst an der Kunstakademie Düsseldorf bei Thomas Ruff und Walter Nikkels studiert, anschließend bei Peter Piller an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Owen Gumps Fotografien laden dazu ein, die Landschaften des US-amerikanischen Westens – die Wüste Nevadas, die Küste Kaliforniens – nicht durch die Brille des Naturschönen zu betrachten, sondern in ihnen all das Eingeschriebene zu erkennen, was die unterschiedlichen Nutzungen dieser Landstriche – sichtbar oder unsichtbar – hinterlassen haben. Die Fotos geben den Blick auf eine Bühne frei, auf der sich die symbolischen Assoziationen jedes Betrachters als Schauspieler betätigen können. Was sich tatsächlich an den aufgenommen Orten abgespielt hat, ist lediglich ein Teil der Handlung, der sich mit der Phantasie des Publikums vermischt.

Ausstellung und Katalog werden in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler konzipiert und realisiert.