Jochen Plogsties, 43_10 (Harlekin), 2010, courtesy ASPN Leipzig © VG Bild-Kunst, Bonn 2011

Ausstellungen
Jochen Plogsties

Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung 2011

das Interesse des Künstlers. Plogsties ist ein Museumsgänger, doch geht es dem Maler keineswegs um die genaue Kopie eines Originals. Vielmehr setzt er sich intensiv mit den Abbildungen von Kunstwerken auseinander und hinterfragt die Vermarktungskultur der Kunstwelt.

Plogsties übersetzt Reproduktionen zurück in Malerei und schafft so auf seine Art neue Bilder. Seinen Gemälden geht dabei ein langer Arbeitsprozess voraus. Der Bildaufbau ergibt sich durch Schichtungen. Dabei nimmt er auch traditionelle Maltechniken der Ölmalerei in sein Repertoire auf. Plogsties, der nach dem Studium der Malerei bei Arno Rink und Neo Rauch an der HGB 2008 seinen Meisterschülerabschluss bei Rauch machte, beherrscht von akkuraten Linien und feinen Lasuren bis hin zu einem pastosen, aufgewühlten Farbauftrag sein Metier. Der Künstler lebt und arbeitet seit 2003 in Leipzig.

Die Ausstellung findet anlässlich der Auszeichnung des Künstlers mit dem 9. Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung statt. Werke aus den letzten drei Jahren sowie ganz neue Arbeiten des Künstlers werden gezeigt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Führung
Mittwoch, 15. Februar 2012, 18 Uhr

Künstlergespräch
Sonntag, 26. Februar 2012, 11 Uhr