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Herz, Reiz & Gefühl

Eine Ausstellung zum 250-jährigen Jubiläum der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzigfür Grafik und Buchkunst Leipzig

13. Juli bis 19. Oktober 2014

Anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig werden repräsentative Arbeiten von Absolventinnen und Absolventen der zurückliegenden 20 Jahre ausgestellt. Im Mittelpunkt stehen die Kunstgattungen Installation, Fotografie, Film und Konzeptkunst, die neben Malerei und Grafik seit vielen Jahren die Lehre an der Hochschule prägen. Die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler verbindet ihr ebenso engagierter wie analytischer Blick auf die komplexen Phänomene gegenwärtiger Lebensrealität. … weiter lesen

Kunst. Schule. Leipzig
Malerei und Grafik nach 1947

Eine Ausstellung zum 250-jährigen Jubiläum der Hochschule für Graphik und Buchkunst

13. Juli bis 19. Oktober 2014

Zum 250-jährigen Jubiläum der Hochschule für Grafik und Buchkunst präsentiert das Museum der bildenden Künste Leipzig eine Auswahl von Gemälden und Grafiken aus der eigenen Sammlung von Künstlerinnen und Künstlern, die seit 1947 an der Hochschule gelehrt haben. Die Auswahl von Werken konzentriert sich auf die Lehrenden der Abteilung Malerei und Grafik, wobei einzelne Positionen aus anderen Fachrichtungen mit aufgenommen wurden. … weiter lesen

"Es drängt sich alles zur Landschaft..."

Landschaftsbilder des 19. Jahrhunderts aus dem Museum der bildenden Künste Leipzig

9. März bis 22. Juni 2014

„Es drängt sich alles zur Landschaft...“ präsentiert ein zentrales Thema der Kunst des 19. Jahrhunderts mit selten gezeigten Landschaftsbildern aus der eigenen Sammlung. Mit bekannten, aber auch neu zu entdeckenden Gemälden und Zeichnungen werden Landschaften des Klassizismus und der Romantik über den Realismus bis hin zur Freilichtmalerei präsentiert. Die Besucherinnen und Besucher erwarten spannende Fundstücke aus dem Gemäldemagazin, von denen einige anlässlich der Ausstellung restauriert wurden, sowie Glanzstücke der Graphischen Sammlung, darunter Meisterblätter von Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus, Jakob Philipp Hackert, Johann Christian Reinhart, Franz Horny, Friedrich Nerly oder Friedrich Preller d.Ä. „Es drängt sich alles zur Landschaft...“ – mit dieser Formulierung … weiter lesen

Das Innere nach außen. Skulpturen im Schaulager

26. März bis 24. August 2014

Die klassischen Säulen der Museumsarbeit sind das Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen und Vermitteln. Selten erhält das Publikum einen Einblick in die Arbeit des Bewahrens – zu der neben der Tätigkeit der Restauratoren auch die Arbeit der Magazinverwalter und die aufwendige Magazinlogistik … weiter lesen

Max Klinger. Opus VII

Vier Landschaften

27. November bis 30. März 2014

Mit seinen vier Landschaftsdarstellungen ist Opus VII der kürzeste grafische Zyklus Max Klingers. Entstanden ist er 1883, als Klinger, 26-jährig und in Berlin lebend, sich mit dem französischen Impressionismus intensiv auseinander setzte. Das hohe Pathos der romantischen Landschaftsauffassung wird demontiert, das scheinbar Alltägliche tritt in den Bildvordergrund. So zeigen die vier Blätter … weiter lesen

Max Klinger. Opus VIII

Ein Leben

2. April bis 3. August 2014

In Opus VIII "Ein Leben", das zwischen 1880 und 1884 entstand, beschäftigt sich Klinger erneut mit dem historisch tradierten Leidensweg der Frau. Während er in "Eva und die Zukunft" die Bibel als "literarische Vorlage" nutzt, skizziert er in "Ein Leben" anhand eines Einzelschicksals und mit Hilfe von Allegorien die aus seiner fatalistischen Weltsicht resultierende allgemeingültige Situation des weiblichen Geschlechts. Dabei greift Klinger … weiter lesen

Die Schöne und das Biest. Richard Müller & Mel Ramos & Wolfgang Joop

13. Oktober bis 26. Januar 2014

Auf den ersten Blick ungewöhnlich ist das Zusammentreffen der Künstler Richard Müller (1874 Tschirnitz – 1954 Dresden) und Mel Ramos (geb. 1935 Sacramento, Kalifornien, lebt in Oakland, Kalifornien und Horta de San Juan, Spanien). Während Ramos eine sehr eigene Position innerhalb der Pop Art des 20. Jahrhunderts vertritt, ist Müller … weiter lesen

10. Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung: Sebastian Nebe. Der neue Morgen

30. November bis 16. März 2014

Die Gemälde Sebastian Nebes (*1982 Blankenburg/Nordharz) entführen den Betrachter an entlegene Orte, in verborgene Winkel im Wald oder zu verlassenen Hütten, die ihre ursprüngliche Funktion längst verloren haben und als Zivilisationsmüll dem Verfall überlassen werden. Der Mensch ist seit ein paar Jahren aus … weiter lesen

Atelier Schützengraben

Max Beckmann, Hans Alexander Müller und Alfred Frank zeichnen den I. Weltkrieg

4. September bis 23. November 2014

„Meine Kunst kriegt hier zu fressen“ schreibt Max Beckmann am 18. April 1915 von der Westfront bei Ypern an seine Ehefrau. Dieser polarisierende und häufig zitierte Ausspruch Beckmanns, der im schroffen Kontrast zu den Schreckensbildern des Krieges steht, kann sich eigentlich nur auf das Medium der Zeichnung beziehen. Im mitgeführten Skizzenblock des im Felde stehenden Künstlers/Soldaten können abgesehen von der Fotografie – die erlebten Kriegsgräuel, der flüchtige Augenblick einer explodierenden Handgranate und die bis zur Unkenntlichkeit verstümmelten Toten im Schützengraben unmittelbar festgehalten werden. Die Ölgemälde zum I. Weltkrieg entstanden hingegen im Atelier des Künstlers. Entsprechend widmet sich die Ausstellung „Atelier Schützengraben“ den Kriegszeichnungen, die unter den extremen Lebensbedingungen des Soldaten an der Front entstanden. Während des I. Weltkrieges wurde an der Westfront, die sich von der Nordsee bei Ostende bis in die Vogesen erstreckte, ein erbitterter Stellungskrieg geführt. Für den Preis einiger weniger hundert Meter Geländegewinn fielen in den vier Kriegsjahren über drei Millionen Soldaten. Unter den Gefallenen waren auch zahlreiche Studenten und Absolventen deutscher Kunstakademien. Allein an der Königlichen Akademie … weiter lesen